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Juni 2019

 

Hey Jasmine. Schön, dass ich dich interviewen darf.

Erzähl uns ein bisschen von dir. Wo kommst du her?

 

 

Hi. Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Hamburg im

schönen Schleswig-Holstein. Vor über acht Jahren bin ich aber nach

Niedersachsen gezogen, um mit meinem jetzigen Mann zusammenzuwohnen. Wir haben eine Eigentumswohnung mit Garten,

die auf dem Dorf sehr zentral, aber doch ruhig liegt.

 

 

Auf dem Dorf? Würdest du gerne in die Stadt ziehen?

 

Nein, auf gar keinen Fall. Ich bin und bleibe Dorfkind.

Es ist ruhig und nicht so anonym, wie es meistens in der Stadt ist.

 

 

Apropos anonym. Du schreibst unter einem Pseudonym. Warum hast du dich dafür entschieden? Möchte man nicht seinen eigenen Namen auf dem Buch haben, wenn man eines veröffentlich?

 

Das ist eine berechtige Frage. Für mich stand allerdings

von Anfang an fest, dass ich nicht meinen richtigen Namen nehme.

Ich arbeite in einem großen Konzern, unter anderem im Beschwerdemanagement. Wütende Kunden sollte man wirklich nicht unterschätzen. Es ist keine Ausnahme, dass sie im Internet nach der Adresse suchen, dich auf Facebook anschreiben oder gar persönlich erscheinen. Egal, wie weit der Weg auch ist. Und ich möchte nicht, dass sie ihren Frust an mir persönlich, am Buch, auf Twitter, Instagram oder sonst wo auslassen, obwohl es eigentlich ums Unternehmen geht, in dem ich arbeite. Von daher war mir eine strikte Trennung sehr wichtig.

 

 

Verstehe. Das klingt stressig. Was tust du denn, um dich vom Joballtag zu erholen?

 

An erster Stelle stehen mein Mann, unsere beiden Kater und meine Freunde. Dann kommt das Schreiben & Lesen.

Und wenn ich dann tatsächlich noch Zeit finde, würde ich mir gerne das Keyboardspielen selbst beibringen. Leider fehlt mir diese Zeit, sodass ich meist von vorne anfange. Immerhin kann ich noch Noten lesen. *lacht*

 

 

Ja, das glaube ich dir aufs Wort. Manchmal fehlt einem einfach die Zeit. Was würdest du gerne tun, wenn du unendlich Zeit hättest?

 

Hab ich dann auch unendlich Geld?

 

 

Meinetwegen auch das :)

 

Dann würde ich die Welt bereisen. Ich möchte gerne so viele Länder

und Städte sehen, nur leider kommt man mit 24 Urlaubstagen im Jahr nicht weit. Umso mehr freue ich mich über die einzige Woche im Jahr, in der wir verreisen.

 

 

Wo geht's denn dieses Jahr hin?

 

Nach Dänemark mit einem kleinen Abstecher nach Schweden.

Wir lieben die Ruhe und Weite des Landes.

Die Uhren ticken dort langsamer, das entspannt mich ungemein.

 

 

Aber ist es nicht recht frisch dort?

 

Na ja, kommt drauf an, was man als frisch bezeichnet :)

Wir mögen beide keine Hitze, alles über 25 Grad

empfinden wir eher als unangenehm.

 

 

Na dann ist Skandinavien wohl die richtige Wahl.

Schreibst du dort denn auch oder machst du dann eine Pause?

 

Haha, also letztes Jahr wollte ich dort eigentlich eine Pause machen,

aber … es ging nicht. Gerade diese Auszeit war unglaublich inspirierend. Man erlangt ganz andere Eindrücke und kommt auf neue Ideen. Die musste ich unbedingt direkt festhalten.

 

 

Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?

 

Ich habe bereits als Kind gerne Geschichten geschrieben.

Ich erinnere mich an eine Digimon-Fan-Fiction, haha.

Meine Lehrer fanden die Geschichten aber nie gut,

wodurch Lust, Mut und Leidenschaft flöten gegangen sind.

Bücher habe ich dann geradezu gemieden.

Erst vor ein paar Jahren kam beides wieder zurück und zwar volle Kanne.

So, als müsste ich die ganzen vergangenen Jahre nachholen.

 

 

Das ist toll! Und uns als Fans freut es natürlich auch wahnsinnig.

Weißt du schon, wie deine nächsten Pläne aussehen?


Puh, erstmal steht Sockenherz im Vordergrund und dann mal schauen.

Ich bin gerne spontan und lasse es auf mich zukommen.

 

 

 

Sockenherz, gutes Stichwort. Es handelt sich hierbei um eine wahre Geschichte,

die einem Freund von dir widerfahren ist. Wie kam es dazu, dass daraus ein Buch wurde?

 

Das stimmt. Aber die Follower der ersten Stunde wissen,

dass es auf wahren Begebenheiten beruht.

Meinen lieben Toni (Name wurde geändert) gibt es wirklich

und ich habe ihn gefragt, ob ich seine Geschichte aufschreiben darf,

weil sie mich so gerührt hat.

Falls jemand das Buch noch nicht gelesen hat,

möchte ich nicht spoilern, allerdings hoffe ich,

dass man ihn nicht direkt verurteilt. Ich bin der festen Überzeugung,

dass Dinge immer aus einem bestimmten Grund erfolgen. Schicksal sozusagen.

Allerdings muss man seinem Glück auch manchmal unter die Arme greifen.

 

  

 

Das ist doch ein schöner Abschlusssatz.

Liebe Jasmine, ich wünsche dir viel Erfolg und Glück mit deinem Buch

Ich möchte nicht schleimen, aber ich persönlich liebe es und hoffe,

dass du noch ganz viele Leser damit glücklich machen kannst. 

 

Danke, das ist lieb von dir.

Und ja, vielleicht ist es sogar für einige der Schubser ins eigene Glück.

Es würde mich jedenfalls freuen :)

 

 

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